Medaillenregen zum Jahresabschluss für den KV Rosbach

image4 Am frühen Morgen des 12.12.2015 brachen 5 Karateka des KV Rosbach  zum 23. Internationalen Odenwaldcup nach Mörlenbach auf. Mit von der Partie waren: Familie Trzeciak mit Michael, Julius und Maximus sowie Adriane Heinzmann. Ab 09:30 Uhr starteten die Wettkämpfe für die Kinder und Schüler. Zunächst war Maximus in der Kategorie Kata (Formenlauf) an der Reihe. Mit einer sehr gut vorgetragenen Kata Heian Shodan (Friedvoller Geist) konnte er sich in seinem Vorrundenkampf durchsetzen und stand folglich verdient im Finale. Hier zeigte Maximus leider einen kleinen Fehler während der Vorführung der Kata, der auch den Kampfrichtern nicht verborgen blieb. Obwohl er die Kata eindeutig besser als sein Gegner darbot, musste sich Maximus aufgrund des Fehlers mit dem zweiten Platz zufrieden geben.  Im Anschluss startete Maximus in der Kategorie Kumite (Freikampf). Auch hier zeigte Maximus eine solide Leistung und gewann souverimage1 (1)än seine beiden Vorrundenkämpfe. Er stand somit im Poolfinale im Kampf um den Einzug ins Finale. Hier verlor Maximus knapp gegen einen sehr guten Wettkämpfer. Maximus hatte aber immer noch die Chance auf Platz 3. Da sein Gegner im Kampf um Platz 3 nicht mehr angetreten ist, gewann Maximus kampflos den dritten Platz in der Kategorie Kumite und konnte sich somit über seine zweite Medaille an diesem Tag freuen.

Danach begannen die Wettkämpfe für die Schüler. Julius startete hier in der Kategorie Kata. In der ersten Runde traf Julius auf einen Gegner, gegen den er bisher immer verloren hatte. Dies wollte Julius an diesem Tag unbedingt ändern. So kam es dann auch. Julius konnte mit der Kata Gojushiosho (Vierundfünzig Schritte) alle Kampfrichter überzeugen und gewann seine Erstrundenbegegnung klar mit 3:0. Völlig motiviert aus diesem Sieg gewann er dann ebenfalls seine image3beiden weiteren Vorrundenkämpfe, so dass er schließlich im Finale stand. Hier zeigte er die Kata Unsu (Hand in den Wolken), die als die höchstentwickelte Kata im Shotokan (Karatestilrichtung) gilt. Obwohl er die Kata eindeutig besser als sein Gegner präsentierte, musste sich Julius aufgrund einer sehr fragwürdigen Entscheidung der Wettkampfrichter knapp mit 2:1 geschlagen geben. Im Nachhinein wurde ihm erklärt, dass er die Kata zu schnell vorgeführt hatte, was auf völliges Unverständnis bei Julius als auch bei dem hessischen Landestrainer, Thorsten Steiner, stieß. Julius freute sich aber dennoch, als er bei der Siegerehrung seine Medaille in Empfang nehmen konnte.

Am Nachmittag starteten dann die Wettkämpfe der Masterklasse. Zunächst ging Adriane Heinzmann in der Kategorie Kata an den Start. Leider konnte sie sich nicht, so wie man es aus vergangenen Wettkämpfen von ihr gewohnt war, durchsetzen. Es reichte diesmal nicht für eine Platzierung. Anders lief es bei Michael. Er gewann verdient seine beiden Vorrundenkämpfe, ebenfalls in der Kategorie Kata. Somit stand er im Poolfinale im Kampf, um den Einzug ins Finale. Er traf hier auf den diesjährigen deutschen Vizemeister, der zugleich Dritter in den European Master Games geworden war: Chandrasiri Hewa Dehigahawaththage, welcher gebürtig aus Sri Lanka kommt. Michael zeigte hier die Kata Unsu, die er erstmalig auf einem Wettkampf vorführte. Er merkte hierbei auch, dass es noch einige Trainigseinheiten braucht, um diese höchstanspruchvolle Kata technisch sauber vorführen zu können. Folglich verlor er das Poolfinale und verpasste somit den Einzug in das Finale. Dennoch blieb ihm die Chance auf den dritten Platz im anschließenden kleinen Finale. Hier zeigte Michael seine Lieblingskata Kanku Sho (in den Himmel schauen). Soverän gewann er das kleine Finale mit 3:0 und konnte sich so über den dritten Platz in einem starken Teilnehmerfeld freuen. Mit 4 Medaillen im Gepäck traten die Karateka des KV Rosbach am späten Abend die Heimreise an.image2

(Autor: Michael Trzeciak)

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